Logo der Webseite muenchen.de
Rats­Informations­System
München

TOP 5. - TOP-Protokoll

Sitzungs-Informationen

Donnerstag, 16. Juli 2015, 19:00 Uhr (Abgeschlossen)
Gremium:
BA 16 - Vollgremium

TOP-Informationen

TOP 5. (Öffentlich)
Ökologische Vielfalt im 16. Stadtbezirk fördern / Referenzprojekt jetzt starten, Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im BA 16 vom 27.03.2015 und Ergänzungen aus der Sitzung des BA 16 am 18.06.2015 (TOP 3.4.2 vom 18.06.2015)

Protokollnotiz

Frau Wolf-Tinapp berichtete aus dem UA Mobilität und Umwelt hierzu:

"Der Antrag wurde vertagt bis das Mähkonzept vorliegt. Diese liegt jetzt vor (7.4.1 vom 18.06.2015) und der Antrag kann mit diesem abgeglichen werden. Es wurden im Unterausschuss am 01.06.2015 weitere Flächen für reduziertes Mähen benannt und auch noch in der BA-Sitzung am 18.06.2015 wurde eine weitere Fläche ergänzt. Aus einem früheren Antrag wurden die ausgenommenen Flächen präzisiert. Es wurde ein weitergehender Antrag eingebracht, die Flächen zu Pflügen und in Wiesen umzuwandeln.
Beschlussempfehlung (mehrstufige Abstimmung): Der Unterausschuss empfiehlt die Flächen für die Berücksichtigung im reduziertem Mähkonzept dem Gartenbaureferat zu melden:

- Ostpark (außer Spiel-, Sport- und Freizeitflächen)
- Innsbrucker Ring
- Am Graben - Raiffeisenplatz
- Redlinger Platz
- neuer Südfriedhof
- Ständlerstraße (ohne Ausfahrtsdreiecke)
- Ecke Friedrich-Panzer-Weg / Putzbrunner Straße
Der Bezirksausschuss 16 Ramersdorf-Perlach hat im Jahr 2008 und 2009 gefordert, dass die Gründreiecke an der Ausfahrt/Auffahrt Quiddestraße/Heinrich-Lübke-Straße aus Sicherheitsgründen und um das zügige Einfädeln in den fließenden Verkehr der Ständlerstraße zu gewährleisten, beidseitig der Ständlerstraße vollständig in das Programm für Kurzrasen aufzunehmen und den Rasen so kurz zu halten, sodass
trotz des Anstieges bei der Auffahrt die Ständlerstraße frühestmöglich eingesehen werden kann. Hier kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Auffahrunfällen bei der Einfahrt. Da dies in diesem Jahr bisher nur auf der Seite von der Nawiaskystraße kommend umgesetzt ist, nimmt der Bezirksausschuss diesen Antrag zum
Mähkonzept zum Anlass dies erneut zu reklamieren. Weiterhin nimmt der Bezirksausschuss dies zum Anlass, die zuständigen Referate erneut darauf hinzuweisen, dass er in diesem Zusammenhang die Landeshauptstadt
München seinerzeit aufgefordert hatte, dass nach Auslaufen der damals gültigen Werbevereinbarung mit der Firma STROER 2011 (in der die Flächen als „Zirkusfläche“ ausgewiesen war) jegliche Werbung auf diesen Flächen zu unterbinden. Trotzdem wurden seither immer wieder Werbeflächen für Sonder-/Großveranstaltung, wie Ruderregatten, Leichtathletikmeisterschaften oder Zirkusveranstaltungen aufgestellt. Da es nicht zielführend ist einerseits die Wiese kurz zu halten um die Sicht zu verbessern, diese dann andererseits mit
irgendwelchen Werbeflächen zu versperren, fordert der Bezirksausschuss 16 die Landeshauptstadt erneut auf hier künftig jegliche Werbeaufsteller unabhängig von der Größe zu unterbinden. Dies gilt auch und im Besonderen für Großveranstaltung, Wahlwerbung mit Mehrfachplatten, etc. – es gibt keinen Grund aus einem dieser Gründe die freie und frühestmögliche Sicht auf den fließenden Verkehr zu behindern. Beschluss: einstimmig. Sollte die Möglichkeit bestehen wird gefordert, durch Umwandlung der o.g. Flächen
artenreiche Blühwiesen durch Pflügen und Ansäen zu schaffen.""
Der Empfehlung des Unterausschusses wurde einstimmig zugestimmt.